Satzung

Satzung für den Verein Natur- und Landschaftsführer Sachsen e.V.
§1    Name, Sitz und Geschäftsjahr

  • 1) Der Verein führt den Namen „Natur- und Landschaftsführer Sachsen e.V.“ – im Folgenden „Verein“ genannt.
  • 2) Der Verein hat seinen Sitz in Dresden und soll im Vereinsregister beim Amtsgericht Dresden eingetragen werden.
  • 3) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2    Mitgliedschaft in anderen Vereinen und Verbänden

Der Verein kann zur Erfüllung satzungsgemäßer Ziele anderen Vereinen und Verbänden beitreten.

§3    Vereinszweck

Zweck des Vereins ist die Unterstützung des Umwelt- und Naturschutzes, der Landschaftspflege sowie die Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde. Dieser Vereinszweck wird erreicht durch

  • 1) Vermittlung von Natur- und Landschaftserlebnissen für alle Menschen,
  • 2) Weiterbildung durch geführte natur- und heimatkundliche Spaziergänge, Wanderungen, Workshops und Seminare für Natur- und Landschaftsführer sowie andere Interessierte,
  • 3) Leistung und Förderung von Öffentlichkeitsarbeit,
  • 4) Initiierung, Organisation und Durchführung von Projekten,
  • 5) Aufbau und Pflege von internationalen Kontakten,
  • 6) Vertretung der Interessen der Gästeführer,
  • 7) Der Verein ist Mitglied im BVGD.

§4    Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln der Körperschaft. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§5    Selbstverständnis

Der Verein bekennt sich zum Ideal des Schutzes und der Pflege von Natur und Landschaft. Er ist keiner politischen, weltanschaulichen oder religiösen Überzeugung verpflichtet und lehnt politische Extrempositionen ab.

§6    Mitgliedschaft

  • 1) Die Mitgliedschaft im Verein steht allen natürlichen und juristischen Personen offen. Es wird unterschieden zwischen einer ordentlichen Mitgliedschaft, einer Fördermitgliedschaft und einer Ehrenmitgliedschaft. Die ordentliche Mitgliedschaft setzt ein von den staatlich getragenen Bildungsstätten im Natur- und Umweltschutz (BANU) anerkanntes Zertifikat oder eine vergleichbare Qualifikation als Gästeführer bzw. Natur- und Landschaftsführer voraus. Jedes ordentliche Mitglied hat eine Stimme in der Mitgliederversammlung. Fördermitglieder werden zur Mitgliederversammlung eingeladen, haben aber kein Stimmrecht, kein aktives und passives Wahlrecht und keine Mitgliedschaft im BVGD. Natürliche Personen, die sich in besonderem Maße Verdienste für den Verein erworben haben, können durch mehrheitlichen Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern, Ehrenmitglieder zu Ehrenvorsitzenden ernannt werden. Ehrenmitglieder und Ehrenvorsitzende haben die Rechte der ordentlichen Mitglieder; sie sind jedoch von der Beitragszahlung befreit.
  • 2) Der Antrag auf Mitgliedschaft erfolgt schriftlich. Über den Antrag entscheidet der Vorstand mit Mehrheit. Will er dem Antrag nicht stattgeben, so entscheidet hierüber die nächste Mitgliederversammlung.
  • 3) Die Mitglieder setzen sich für die Verwirklichung der Ziele des Vereins ein.
  • 4) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt, Ausschluss oder einjährigen Verzug mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages.
  • 5) Der Austritt kann nur schriftlich zum Schluss des Kalenderjahres unter Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist gegenüber dem Vorstand erklärt werden. Der Ausschluss kann nach Anhörung des Mitgliedes durch den Vorstand mit schriftlichem und begründetem Bescheid erfolgen, wenn das Mitglied die Interessen oder das Ansehen des Vereins schädigt. Das Mitglied hat das Recht der Berufung in der Mitgliederversammlung, die dann mit einfacher Mehrheit entscheidet.
  • 6) Bei Beendigung der Mitgliedschaft werden Mitgliedsbeiträge nicht erstattet. Die aus der Mitgliedschaft erworbenen Rechte und Ansprüche erlöschen.
  • 7) Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird jährlich von der Mitgliedsversammlung festgelegt. Der Mitgliedsbeitrag wird zum 01.01. des Geschäftsjahres fällig.

§7 Finanzierung

Der Verein erhält seine Mittel aus den regelmäßigen Jahresbeiträgen und aus einmaligen Beiträgen der Mitglieder, aus Spenden, Schenkungen und sonstigen Einkünften. Über Einnahmen und Ausgaben ist in einer den steuerlichen Bestimmungen entsprechenden Weise Buch zu führen.

§8 Vereinsorgane

Die Organe des Vereins sind

  • 1) die Mitgliederversammlung
  • 2) der Vorstand.

§9 Mitgliederversammlung

  • 1) Die ordentliche Mitgliederversammlung hat jährlich mindestens einmal im ersten Quartal stattzufinden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann durch Beschluss des Vorstandes oder muss auf Antrag von mindestens einem Drittel der Zahl der Mitglieder einberufen werden. Die Einberufung durch den Vorstandsvorsitzenden erfolgt schriftlich mit mindestens zweiwöchiger Ladungsfrist unter Angabe der Tagesordnung.
  • 2) Der Mitgliederversammlung obliegt
  • die Wahl des Vorstandes
  • die Genehmigung des Jahresabschlusses
  • die Entlastung des Vorstandes
  • die Beschlussfassung über die Änderung oder Ergänzung der Satzung
  • die Festsetzung oder Änderung der Beiträge
  • die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereines
  • 3) Die in der Tagesordnung bekanntgegebenen Gegenstände obliegen der Beschlussfassung der Mitgliederversammlung. Jedes Mitglied kann bis spätestens acht Tage vor der Versammlung die Behandlung weiterer schriftlich formulierter Punkte verlangen.
  • 4) Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig und beschließt mit einfacher Mehrheit. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Bei Wahlen mit solchem Ausgang ist die Abstimmung zu wiederholen; ergibt sich wieder Stimmengleichheit, entscheidet das Los. Zur Beschlussfassung über Anträge zur Satzungsänderung ist eine Mehrheit von zwei Dritteln erforderlich. Anträge zur Änderung des Vereinszweckes können nur bei einstimmiger Befürwortung der anwesenden Mitglieder genehmigt werden.
  • 5) Jedes Mitglied kann sich bei Vorlage einer schriftlichen Vollmacht vertreten lassen.
  • 6) Über die Verhandlungen und Beschlüsse des Vorstandes ist eine Niederschrift aufzunehmen, die von einem Mitglied des Vorstandes zu unterzeichnen ist. Sie muss in der Geschäftsstelle aufbewahrt werden.

§ 10 Vorstand

  • 1) Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, zwei stellvertretenden Vorsitzenden und dem Kassenwart. Die Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln vertretungsberechtigt. Die Vorstandsmitglieder werden durch die Mitgliederversammlung gewählt. Wahlen zum Vorstand finden alle zwei Jahre statt. Wiederwahl ist möglich. Offene und geheime Wahlen sind zulässig. Scheidet ein Vorstandsmitglied während seiner Amtszeit aus, so kann der Vorstand für die laufende Amtsperiode durch Zuwahl ergänzt werden.
  • 2) Über die Vorstandssitzung ist ein Protokoll zu führen, das vom 1. oder 2. Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.
  • 3) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins, verwaltet das Vereinsvermögen und führt die Vereinsbeschlüsse aus. Zur Unterstützung kann er Arbeitsgruppen mit beratender Funktion einberufen.
  • 4) Der Vorsitzende beruft die Sitzungen des Vorstandes ein, leitet seine Verhandlungen und führt den Vorsitz in den Mitgliederversammlungen. Der Vorstand ist einzuberufen, wenn es zwei Vorstandsmitglieder beantragen. Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden oder bei dessen Abwesenheit die des 1. Stellvertretenden Vorsitzenden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind.

§ 11 Kassenprüfer

Die Mitgliederversammlung wählt für jeweils zwei Jahre zwei Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand angehören dürfen. Die Kassenprüfer prüfen mindestens einmal jährlich die Kassenführung und erstellen einen Kassenprüfungsbericht für die Mitgliederversammlung.

§ 12 Auflösung des Vereins, Beendigung aus anderen Gründen, Wegfall steuerbegünstigter Zwecke

  • 1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte der Mitglieder mit drei Viertel Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Sollte die erste Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig sein, so kann eine binnen vier Wochen zu gleichem Zweck einberufene Mitglieder- versammlung die Auflösung des Vereins ohne Rücksicht auf die Zahl der teilnehmenden Mitglieder beschließen.
  • 2) Im Falle der Auflösung des Vereins sind der Vorsitzende des Vorstandes und sein erster Stellvertreter gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren, falls die Mitgliederversammlung keine anderen Personen beruft.
  • 3) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das Vermögen an einen anderen Verein, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
  • 4) Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

Gründungsdatum: 14.08.2010 – 1.Änderungsdatum: 05.10.2010 – 2. Änderungsdatum: 02.12.2014