Natursamstag März: Zuckerhut und Saugarten

Am kommenden Samstag, dem 18. März 2017, hat der Verein Natur- und Landschaftsführer Sachsen e.V. gleich zwei Ausflüge anzubieten:

  • Korinna Thiem (korinna-thiem@naturfuehrer-sn.de) wandert durch die Talgründe am Wachwitz-Pillnitzer Elbhang ins Schönfelder Hochland. Sie beginnt an der königlichen Ausspanne vor dem Eingang in den Pressgrund. Sie geht dann Spuren des Weinbaus und der Wassernutzung nach und besteigt den Zuckerhut. Anschließend geht es über die Reitzendorfer Mühle und den Vogelgrund nach Pillnitz. Die Wanderung beginnt um 10.00 Uhr an der Bushaltestelle Staffelsteinstraße Dresden (Linie 61) und endet nach ca. 12 km um 15.00 Uhr am Rathaus Pillnitz (Bushaltestelle Linie 63, Linie P).
  • Christoph Moormann (0162/3874134) und Dr. Axel Friebe (0173/1757161) wandern durch die nördliche Dresdner Heide und ihre Randbereiche zu markanten Punkten zwischen Weixdorf, Langebrück und Hermsdorf, darunter der Saugarten Lausa, zwei Rieseneichen und die Friedersdorfer Höhe. Start- und Treffpunkt ist der Gasthof Köhlerhütte in Dresden-Weixdorf. Die Tour beginnt um 13.30 Uhr, dauert zweieinhalb Stunden und führt über eine Strecke von ca. 5 km.

Natursamstag Juni: Durch die Böhmische Schweiz zur Felskapelle von Schemmel/Vsemily

Am 18.06.2016 führt Ralf Schmädicke an einem weiteren Natursamstag durch das tschechische Landschaftsschutzgebiet Elbsandsteingebirge/ChKO Labske Piskovce in den Nationalpark Böhmische Schweiz /NP Ceske Svycarsko. Die ganztägige Tour beginnt in Ceska Kamenice/Böhmisch Kamnitz und endet in Jetrichovice/Dittersbach. Die Strecke ist circa 13 km lang; bis zu 200 Höhenmeter sind zu überwinden. An- und Abreise erfolgen mit den tschechischen Buslinien 435 ab Schmilka und 434 bis Hrensko/Herrnskretschen sowie mit der S-Bahn S 1 ab/an Dresden. Es ist Rucksackverpflegung vorgesehen; eine Schlusseinkehr ist möglich.
Aufgrund begrenzter Beförderungskapazitäten der Buslinien 435 und 434 ist die Teilnehmerzahl auf 10 begrenzt.
Interessenten aus Dresden und Umgebung treffen sich in Dresden- Hbf vor Bahnsteig 10; Unterwegszustiege sind nach Absprache möglich. Der genaue Zeitpunkt wird bei der Anmeldung bekanntgegeben.
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Urlaub vor der Haustür – natürlich in Sachsen!

Himmelfahrtstour 2014: Zum Kloster St. Marienthal

Zu einer außergewöhnlichen Wanderung lädt der Verein  Natur- und Landschaftsführer Sachsen e.V. am Himmelfahrts- Feiertag 2014 ein. Ralf Schmädicke führt über ca. 20 km von Zittau durch die Neißeauen und das Landschaftsschutzgebiet “Neißetal und Klosterwald” zum Kloster St. Marienthal. Start ist um 09:30 Uhr in Zittau; die Tour endet gegen 16:00 Uhr in Ostritz. Zur An- und Abreise der Teilnehmer aus Dresden und Umland wird die Nutzung der Regionalbahn bis Zittau und retour ab Ostritz (Krzewina Zgorzelecka) via Zittau nach Dresden sowie der Kauf von Sachsen- Kleingruppen- Tickets empfohlen. Eine Unterwegseinkehr ist ev. in Rosenthal und in St. Marienthal möglich, es wird jedoch zu Rucksackverpflegung und Mitführung anlassbezogener Getränke geraten. Nähere Einzelheiten zur Tour bei der Anmeldung!  

1.000 € für unseren Verein – die Zweite!

Auch im Jahr 2014 führt die ING DiBa wieder eine Aktion zur Förderung von Vereinen durch. Die ersten 25 Vereine in vier Kategorien – gestaffelt nach Mitgliederzahl – gewinnen je 1.000 € für ihre Aktivitäten. Unser Verein hat sich erneut beworben und die ersten Stimmen sind auf dem Konto. Bisher sind es “nur” Stimmen, aber wenn es so weiter geht, können auch 1.000 € daraus werden. Wir würden uns jedenfalls freuen, wenn sich möglichst viele Mitglieder, Freunde und Förderer an dieser nützlichen Aktion beteiligen und uns mit ihren Stimmen unterstützen würden. Das geht ganz einfach:

  1. Auf der rechten Seite des Startbildschirms befindet sich ein Banner für die Aktion. Einfach auf “Abstimmen” klicken und den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen. Ersatzweise kann auch der folgende Link angeklickt werden:
    http://verein.ing-diba.de/umwelt/01217/natur-und-landschaftsfuehrer-sachsen-ev
  2. Für die Anforderung des Abstimmcodes wird eine Mobilfunknummer benötigt. Wer mehrere hat, kann selbstverständlich auch mit mehreren teilnehmen. Wichtig: jede Mobilfunknummer erhält per SMS drei Abstimmcodes. Die sollten Mann und Frau auch nutzen, denn jede nicht abgegebene Stimme ist eine verlorene Stimme!
  3. Die ING DiBa versichert, dass die Mobilfunknummern nur für diese Aktion verwendet, nicht gespeichert und auch nicht für Werbung verwendet werden. Das ist eine eindeutige Ansage.

1.000 € sind für unseren kleinen Verein viel Geld. Wir finanzieren unsere Aktivitäten bisher ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und kleineren Spenden und gehören nicht zu den Empfängern staatlicher Fördermittel. Wir könnten mehr tun und wollen das auch gern, aber wie heißt es so schön: “Ohne Moos nix los!”. Anspruchsvolle Naturführungen, Wanderungen und Exkursionen kosten Geld, viel Geld. Mit dem Gewinn der 1.000 € von der ING DiBa könnten wir z.B. unsere kostenfreien Führungen in der Stadt- Umland- Region Dresden weiterführen und damit wie bisher sozial benachteiligten Menschen eine gleichberechtigte Teilhabe an geführten Naturerlebnissen ermöglichen. Wir könnten zusätzlich damit beginnen, aufwändigere, mehrtägige Exkursionen ins “Tafelsilber der Natur” – geschützte Naturlandschaften Sachsens und angrenzender Regionen – zu veranstalten und damit dem Naturtourismus einen wichtigen Impuls zu verleihen. Das alles und noch viel mehr ist aber nur mit einer gesicherten Finanzierung möglich.

Naturführungen im oberen Elbtal wieder aufgenommen

Nach der Flut geht das Leben weiter und es gibt keinen Grund, die Nationalparkregion Sächsische Schweiz zu meiden. Die besonders vom Hochwasser betroffenen Gebiete des oberen Elbtales sind wieder (fast) normal zu erreichen und die Wanderwege sind es auch. Deshalb finden ab sofort auch wieder geführte, naturkundliche Wanderungen durch die Nationalparkregion statt. Einzelheiten zu den Touren gibt es im Veranstaltungskalender und beim durchführenden Nationalparkführer.

Führungen im Elbtal bis zum 15.06.2013 abgesagt

Der Scheitel des Hochwassers hat das obere Elbtal und Dresden inzwischen passiert. Dennoch bleibt die Lage weiterhin angespannt. Viele Verkehrsverbindungen, vor allem die Zugverbindung durch das sächsisch- böhmische Elbtal, sind weiterhin unterbrochen. Da wir zwar gern den “Grünen” Tourismus, nicht aber den Katastrophentourismus fördern wollen, werden folgende Führungen und naturkundliche Wanderungen bis einschließlich 15.06.2013 abgesagt:

  • “Natur und Kunst – Von Wanderern, Nebeln und blauen böhmischen Bergen” in Krippen am Dienstag, dem 11.06.2013;
  • “Natur und Kunst – … und die Uneinnehmbare fest im Blick…” in Stadt Wehlen, Bahnhof, am 12.06.2013;
  • “Natur und Kunst – Rathener Originale im Spiegel romantischer Malerei” in Kurort Rathen am 13.06.2013:
  • Nationalpark- Turnuswanderung “Wild und romantisch – Durch die Gründe um Stadt Wehlen” in Stadt Wehlen am 14.06.2013 und
  • “Zur Porta Bohemica” in Prackovice nad Labem (Praskowitz an der Elbe, Tschechische Republik).

Wir bitten um Verständnis für diese Entscheidung; sie ist uns nicht leicht gefallen.

Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer – Wettbewerbsfaktor für Grünen Tourismus in Sachsen

Wandern liegt im Trend. Das wissen nicht nur die zahlreichen Wandervereine, -verbände, Interessengemeinschaften und privaten Freundeskreise. Mittlerweile dämmert es auch einzelnen regionalen Touristikern, daß mit NaturerlebnisWandern Geld zu verdienen ist. Noch dominiert zwar der einfach zu bedienende Massentourismus. Aber die Gäste werden immer wählerischer. Massenevents und Großgruppen verschrecken naturinteressierte Individualtouristen eher, als sie anzuzuziehen. Wer schonmal in der Hochsaison an Brennpunkten des Massentourismus Schlange stehen mußte, um ein touristisches Highlight fotografieren zu können, weiß wovon die Rede ist. Abgesehen davon, daß diese Form des Tourismus alles andere als nachhaltig ist, macht sie echten Naturliebhabern auch nicht wirklich Spaß. Sie kamen einmal, um möglicherweise nie wieder zu kommen. Für ein frisch bezogenes Bett oder ein gut gebratenes Schnitzel reist heute niemand mehr 600 km quer durch Deutschland. Das gibt es zu Hause auch.

Gesucht wird zunehmend das individuelle Erlebnis einer spannenden Natur- und Kulturlandschaft; einer, die es zu Hause nicht gibt. Gesucht wird auch der menschliche Kontakt zu kompetenten, sachkundigen Fremdenführern für den ländlichen Raum. Zu zertifizierten Natur- und Landschaftsführern. So sah es offenbar auch der BANU, der “Bundesweite Arbeitskreis staatlich getragener Umweltbildungsstätten”, als er den bundesweiten Lehrgang für “Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer” aus der Taufe hob:

Natur- und Landschaftsführer mit Zertifikat

Lehrgang “Geprüfter Natur- und Landschaftsführer/Landschaftsführerin mit BANU-Zertifikat”

Urlauber nennen bei Befragungen immer wieder die Faktoren Natur und Landschaft als wichtigste Kriterien bei der Entscheidung für ein Urlaubsziel. Um Natur und Landschaft tatsächlich für den Besucher erlebbar zu machen, um Zugänge und Kontakte zu ermöglichen, sind Angebote zur Erschließung dieser Themen sinnvoll. Weiterhin liegt Wandern im Trend. Die qualifizierte Betreuung von Gästen und die Entwicklung hochwertiger Angebote – wie etwa Naturerlebnistouren – werden im Wettbewerb der Bundesländer und Regionen um Gäste ein immer wichtigerer Standortfaktor. Hierbei geht es einerseits um die Herausstellung und Erschließung der naturräumlichen Potenziale mit Tieren, Pflanzen und Lebensräumen. Andererseits bieten aber auch die Landschaftsgeschichte, das kulturlandschaftliche Potenzial mit Brauchtum, alten Nutzungs- und Siedlungsformen, alten Handwerken sowie der Kunstgeschichte bis zur heutigen bildenden Kunst und Literatur Material, mit dem Landschaftsführer arbeiten können. Durch die Inwertsetzung von Kultur und Landschaft verbessert die Fortbildung zum geprüften Natur- und Landschaftsführer Einkommen, aber auch Selbstbewusstsein im ländlichen Raum. Die Menschen identifizieren sich wieder stärker mit ihrer Region, ihrer Landschaft, ihrer Natur und Kultur. Die endogenen Potenziale der Regionen können im Sinne einer Aneignung der eigenen Herkunft und Geschichte gefördert und aktiviert werden. Denn ohne Herkunft keine Zukunft. Für den Lehrgang zum zertifizierten Natur- und Landschaftsführer sind von den Umweltakademien der Länder bundeseinheitliche Standards erarbeitet worden. Kooperationspartner auf Bundesebene sind der Bundesverband Naturwacht e.V., die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung e.V., Europarc Deutschland und der Verband deutscher Naturparke e. V. Um langfristig einen bundesweit anerkannten, einheitlichen Typ des Landschaftsführers zu erhalten, ist es möglich, zur Erlangung des BANU-Zertifikats auch andere Lehrgänge anzuerkennen.

(Quelle: BANU)

Die Hand ist weit ausgestreckt. Jetzt fehlen nur noch zuverlässige touristische Partner, die sie ergreifen.